Fortbildung für Berufsbetreuer in der Viruskrise


In der Viruskrise, deren weiterer Verlauf nicht absehbar ist, können bis auf weiteres keine Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden. Abgesagt sind zunächst die Seminare bis Ende April.

Weil Berufs- und Vereinsbetreuer aber weiterhin einen Bedarf nach Fortbildung und spezifischem Wissen haben, sollte es weiterhin Angebote geben, deren Wahrnehmung nicht mit einem Infektionsrisiko verbunden ist: Webinare, Seminare im Worldwide Web, d.h. Online-Fortbildungen.

Webinare wollte ich eigentlich erst im 2. Halbjahr als zusätzliches Angebot erproben, nun ziehe ich die Erprobung auf das 2. Quartal als zunächst einzige Form des Seminarangebotes vor. Der eine oder andere Berufsbetreuer wird auch mehr Zeit im Homeoffice verbringen und daher, wenn schon nicht Muße, so zumindest mehr Gelegenheit für Fortbildungen am PC haben.

Dabei wird der Vortrag per Video-Stream und parallel dazu auf dem gleichen Bildschirm das (im Vergleich zu den Präsenzseminarfolien etwas ausführlichere) Folienskript übertragen. Der Video-Stream und die Texte können noch eine Woche nach dem Live-Webinar angesehen werden. Während des Webinars können Fragen schriftlich per Chat oder per Audio-Rückkanal gestellt werden. Zur Beantwortung wird der Vortrag regelmäßig unterbrochen.

Ab dem 3. April können Sie sich hier anmelden zu folgenden kostenlosen Probe-Webinaren:

Mittwoch, 15. April 2020, 14.00 Uhr:

"BThG: Wohnraumüberlassungsverträge und Grundsicherungsleistungen in besonderen Wohnformen"
(90 Minuten, max. 30 Teilnehmer)

  • Sicherstellung des Lebensunterhalts in besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe, Mittagessenversorgung
  • Unzulässige Vertragsinhalte in Wohnraumüberlassungsverträgen und Korrektur geschlossener Verträge
  • Müssen am 31. März Wohnraumüberlassungsverträge endgültig abgeschlossen sein?

Freitag, 17. April 2020, 14.00 Uhr

"Aktuelle Fragen der Aufgabenabgrenzung Betreuer-/Behördenpflichten Jobcenter, Sozial- und Eingliederungshilfeträger"
(180 Minuten, max. 50 TN)

  • Verfahrenserleichterungen durch das Gesetz für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung ... aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2 (Sozialschutz-Paket)
  • Weiterhin durch Betreuer oder Betreute zu erfüllende Mitwirkungspflichten; Betreuerhaftung
  • Korrespondenz statt persönliches Erscheinen
  • Status- und Bedarfsfeststellungsverfahren von Sozialleistungsträgern ohne Begutachtung.

Bleiben Sie gesund, das wünscht Ihnen

RA Dr. Jörg Tänzer, BBFW

Seminarplan

Ansprüche pflegebedürftiger Betreuter aus Pflegeversicherung und Hilfe zur Pflege

Preis:
109,00 EUR
Adresse:
Berufliche Bildungsstätte Tuttlingen GmbH
Max-Plank-Str. 17
78532 Tuttlingen

Beschreibung

Für Berufs- und Vereinsbetreuer von pflegebedürftigen Betreuten liegen inzwischen Klärungen von Praxisproblemen aus den Pflegestärkungsgesetzen II und III vor, die schon 2017 in Kraft getreten sind. Die Hilfe zur Pflege erfährt wichtige Veränderungen durch das Angehörigen-Entlastungsgesetz. Für betreute Wachkoma- und Beatmungspatienten könnte das „Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz“ hier Verschlechterungen bringen; zum Seminartermin könnte die endgültige Beschlussfassung des Bundestages vorliegen. Für pflegebedürftige Menschen mit Behinderungen rücken nach der chaotischen Umstellung der stationären Behindertenhilfe nun die Pflegeleistungen in den Fokus.

  • MDK-Begutachtung des Pflegegrades
  • Leistungsvoraussetzungen für Sachleistungen, Pflegegeld und Entlastungsbetrag
  • Eigenanteile in stationären Pflegeeinrichtungen, Hilfe zur Pflege
  • Angehörigenentlastungsgesetz: weiniger Unterhaltsrückgriffe bei Hilfe zur Pflege
  • Präsenzkraft und Pflegeleistungen in ambulant betreuten Pflege-Wohngemeinschaften
  • Hausliche Krankenpflege und Intensivpflege nach dem SGB V, Gesetzesänderungen
  • Leistungen an der Schnittstelle von Pflege- und Eingliederungshilfeleistungen

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